Sonntag, 19. Oktober 2014

Über's Land

Wir lieben es, einfach so planlos durchs Land zu fahren. 
Dabei entdeckt man oft die schönsten Ecken, so auch heute...
 


 Die A7 Richtung Norden war uns zu voll und so nahmen wir
die Abfahrt bei Neumünster und fuhren auf der Landstraße weiter.

 
Das war eine gute Entscheidung! Wir haben so schöne Orte und 
traumhafte Landschaft gesehen,
auf der Autobahn rauscht man einfach so dran vorbei!

Aber man muss auch Zeit haben, bei Terminen ist dies
natürlich nicht möglich.

 
So führte uns unser Weg am Brahmsee vorbei, der hier
in einem wundervollen Licht leuchtete,



wir fanden einen Dorfplatz mit vielen Kastanienbäumen, 



schöne Felder mit und ohne Schafe.




Was wir jedoch vergeblich suchten, war ein nettes Café.
Wo ich doch sooo gerne Kuchen esse! Das nächste Mal werde
ich mich besser informieren, wahrscheinlich lagen die alle
versteckt im Wald oder hinter der nächsten Ecke, die wir 
dann übersehen haben!



Dabei hatten wir zuhause noch so leckeren Apfelkuchen mit
Äpfeln aus dem eigenen Garten! 



Aber morgen schmeckt er 
hoffentlich auch noch :).



Nun ist das schöne Wochenende wieder fast vorbei - wir wurden
noch mal so richtig schön mit Wärme und Sonnenschein verwöhnt.
Heute Abend pfiff der Herbst schon heftig um's Haus, schnell rein
und Kerzen an!

Habt einen guten Wochenstart morgen,

Lieben Gruß von Barbara


Mittwoch, 15. Oktober 2014

Frisches Brot und Apfelernte

Zu gerne esse ich frisch gebackenes Brot, dick mit Butter und etwas Salz ...
aber im Moment schmeckt mir gekauftes Brot überhaupt nicht mehr, 
und deshalb bin ich mal wieder am Brot selber backen und testen, 
welche Sorte uns am Leckersten schmeckt!




Mein heutiges Backergebnis kann sich wieder sehen lassen. 



Es ist eine Art Krustenbrot, duftet herrlich, sieht sehr "professionell" aus 
und ich freue mich jetzt schon auf mein Frühstück, wo ich es probieren werde!

Krustenbrot

400 g Mehl
1 TL frische Hefe (sehr wenig, aber es reicht)
1 1/4 TL Salz
300 ml Wasser
etwas Mehl oder Weizenkleie

 Alle Zutaten in einer Schüssel (Keramik geht sehr gut) zu einem etwas klebrigen Teig verrühren. 
Ich benutze dafür immer Teigschaber, da der Teig so klebrig ist, 
dass er von den Händen oder von dem Rührbesen kaum mehr abgeht. 
Mit dem Teigschaber vermenge ich die Zutaten so lange, bis der Teig fest und glatt wird. 
Die Schüssel mit einem Tuch abdecken und 12 bis 18 Stunden bei Zimmertemperatur stehen lassen. Der Teig geht jetzt und sollte Blasen werfen.

Am nächsten Tag den Teig auf eine bemehlte oder mit Weizenkleie bestreute Arbeitsfläche "kippen" 
und mit dem Teigschaber wieder hin und her bewegen 
(oder wenn es geht , zu einem ovalen Leib falten). 
Anschließend noch 1,5 Stunden zugedeckt gehen lassen.

Den Ofen auf 250° Grad vorheizen. 
Einen Bräter oder einen feuerfesten Topf mit Deckel in den Ofen stellen und aufheizen. 
Den heißen Topf vorsichtig aus dem Ofen holen, den Brotteig hineingeben, 
Deckel drauf und wieder in den Ofen stellen. 
Mit geschlossenem Deckel 30 Minuten backen, dann den Deckel abnehmen und 
weitere 20 Minuten backen. Dadurch bekommt das Brot eine schöne Kruste.

Aus dem Topf nehmen und auf einem Rost abkühlen lassen.

Sieht doch sehr lecker aus, oder?



Am Wochenende war noch sehr schönes mildes Wetter bei uns in Hamburg. 



Nach einem Spaziergang durch unser schönes Wittmoor habe ich im Garten 




die kleine Menge an Äpfeln geerntet. 



Trotz dieses tollen Sommers hatten wir nur wenige Äpfel am Baum,
dafür sind sie ein bisschen größer als sonst geworden und 
schmecken hoffentlich knackig und lecker!



Mal sehen, was wir daraus alles zaubern werden...

Heute regnet es und man kann erahnen, 
wie frisch und ungemütlich es bald wieder bei uns sein wird. 
Macht es Euch gemütlich, und seid gegrüsst

von Barbara
 



 







Freitag, 10. Oktober 2014

Herbstlicher Salat mit Rote Beete

Eigentlich bin ich gar nicht so der Rote Beete Fan,
die Knolle schmeckt mir zu erdig.
Aber sie ist sooo gesund und mit der entsprechenden Begleitung
wird sie auch mir immer schmackhafter und da mir nach etwas Gesundem war,
landete die Rote Beete gestern in meinem Einkaufskorb.



Irgendwann und irgendwo hatte ich auch ein leckeres Rezept gefunden,
aber wie das so ist mit meiner losen Rezeptsammlung,
wenn ich was suche, finde ich es leider nicht
(hier ist absoluter Handlungsbedarf für Ordnungsliebende!!!).

Somit musste ich mir was ausdenken, und das Ergebnis war gar nicht schlecht!



Für 2 Personen schneidet man 3 vorgekochte Knollen 
(vorsichtig sehr farbintensiv!) in kleine Würfel. 
Das Gleiche habe ich mit einem Ziegenkäse-Brie gemacht (ca. 100 g),
etwas Basilikum klein schneiden und dazu geben. Ebenso eine Frühlingszwiebel.
Lecker dazu sind auch verschiedene Kerne wie Kürbiskerne, Sesamkerne oder auch Mandeln.
Mit einer Marinade aus 1 TL Senf, 1 TL Agavendicksaft (oder Honig), 1 EL Balsamico Essig, 
3 EL Olivenöl sowie Salz und Pfeffer wird das Ganze abgerundet.



Dazu frisches Brot mit Butter - sehr lecker!




Herbstliche Grüße sendet Euch

Barbara


Montag, 6. Oktober 2014

Flohmarkttag in Barmbek

Am Freitag war Flohmarkttag.
An diesem Tag gab es natürlich mehrere Flohmärkte in Hamburg,
aber wenn ich lese, dass Flohmarkt beim Museum der Arbeit ist,
ist DAS definitiv mein Favorit!




Kopfsteinpflaster, Rotklinkergebäude, Museum, die TRUDE 



(die Tunnelbohrmaschine, mit der die 4. Elbröhre unter der Elbe durch gebohrt wurde)
viele schöne Stände,



DAS alles gefällt mir sehr gut!



Eigentlich habe ich nichts besonderes gesucht,
meine Tochter jedoch interessierte sich für einen Melitta Filter,
die aber für ihr kleines Studentenbudget immer noch zu teuer waren.



Irgendwann hatten wir uns kurz aus den Augen verloren,
da lachte mich plötzlich ein Melitta Filter an. 
Genau so einer, wie meine Tochter ihn sich vorgestellt hatte. 
Nach einigem Hin und Her wechselte der Filter den Besitzer, 
und freudig machte ich mich im Gewusel auf die Suche nach meinem Kind.

Da stand sie am Ende des Ganges, und was hatte sie in der Hand???
Eine Tüte, die vorher noch nicht da war.
Ihr wisst bestimmt schon, was da drin war, oder?
Ohh, ich war vielleicht enttäuscht, aber wir mussten auch sehr lachen!
Naja, und Ende vom Lied ist, jetzt haben wir auch einen Melitta Filter :)




Dieser ersetzt nun den ollen Plastikfilter, den wir seit langer Zeit nutzen,
um unseren Kaffee aufzubrühen. 
Das machen wir nicht erst, seitdem es modern geworden ist,
sondern seit dem Urlaub mit Schwager und Schwägerin vor 6 Jahren,
 die dies schon seit Urzeiten tun.



Wir hatten zwar immer tolle Kaffeemaschinen, 
aber selbst gebrühter Kaffee ist viel heißer und viel aromatischer. 
Es dauert zwar ein bisschen, bis man fertig ist, 
aber wir haben uns daran gewöhnt 
und den Kaffeegenuss, den möchte ich nicht mehr missen!

Habt eine schöne Woche,

die Kaffeetante Barbara