Dienstag, 16. Juni 2015

Pfirsichmarmelade - ohne Gelierzucker

Optisch sind diese Pfirsiche ja schon eine Augenweide,
aber geschmacklich sind sie der Oberhammer!



Ihr süsslicher Duft lullte mich heute ein, als ich die Küchentür öffnete.
Jetzt war schnelles Handeln gefordert; ich beschloss, sie heute und jetzt zu verarbeiten! 




Daraus entstand meine "Pfirsichmarmelade Carioca" ohne Gelierzucker.



Pfirsichmarmelade Carioca

500 g Pfirsiche
2 EL Zucker
Saft und geriebene Schale einer 1/2 Zitrone
1 EL Wasser
2 Päckchen Vanillezucker

Die Pfirsiche waschen, entkernen und mit der Schale klein schneiden. Pfirsiche mit den restlichen Zutaten in einen Topf geben und zum Kochen bringen. Bei mittlerer Hitze ca. 15 Minuten köcheln lassen, anschließend mit einem Pürierstab zerkleinern. Pfirsichmus in saubere Gläser füllen, verschließen und für 5 Minuten auf den Kopf stellen. Anschließend im Kühlschrank aufbewahren, dort halten sie sich mehrere Wochen. Ergab bei mir 2 Gläser.

Obwohl das Pfirsichfleisch weisslich ist, ist die Marmelade rot geworden, wohl bedingt durch die mitgekochte Pfirsichschale.

Wer es geschmacklich etwas herzhafter mag, kann statt 1 EL Wasser auch Pfirsichlikör nehmen, das ist bestimmt auch sehr lecker. Ich bin jedenfalls gespannt, wie meine Marmelade schmecken wird und freu mich schon auf's Frühstück!

Liebe Grüße aus der Versuchsküche,

Eure Barbara

Montag, 15. Juni 2015

Dänemark - immer wieder schön!

Der Urlaub ist nun auch schon wieder etliche Tage her und 
bevor ich mich an den Post über meine herrlich fruchtige Pfirsich-Marmelade mache, 
zeige ich Euch noch schnell ein paar Fotos von meinem Dänemark-Kurztrip.

Leider war das Wetter nicht so schön wie sonst um diese Zeit! 
Wie eigentlich überall im Norden war es viel zu kalt, 
und auch Dänemark hatte im Vergleich viel schlechteres Wetter als in den Jahren zuvor. 
Aber einen Skandinavien-Fan kann sowas ja nicht abschrecken, 
es war trotzdem sehr erholsam und hyggelig!



Das Haus, das wir mit der Familie hatten, war sehr liebevoll eingerichtet, 
dicht zum Strand und auch das kleine Zentrum von Söndervig war gut zu Fuss zu erreichen. 
Dort gibt es einen wunderschönen Laden, 
der immer nur zum Wochenende geöffnet hat, nämlich "In & Out", 
an dem ich auch dieses Mal nicht spurlos vorbeigehen konnte, 
und so wanderte eine neue Lampe, ein Brettchen aus Porzellan und noch 
so einiges mehr in unseren Besitz über :).




Worauf ich mich auch immer sehr freue, ist der leckere dänische Kuchen, 
besonders die Dagmartarte hat es mir da angetan! 
Auch wenn sie sehr süss und mächtig schmeckt, wir kaufen sie täglich zum Kaffee 
- das gehört einfach dazu und ... abnehmen kann man ja wieder zuhause!



Strandbilder müssen natürlich auch sein, das bietet sich hier ja geradezu an, 
und auch wenn ich schon zig Strandbilder habe, 
dieses Mal fand ich sie wieder besonders schön, 
das liegt bestimmt an dem herrlichen Licht und an den tollen Wolken...





Auf dem Weg zum Strand habe ich auch dieses interessante Ferienhaus entdeckt. 
Es lag direkt am Weg und durch die großen Fenster habe ich schnell ein paar Fotos gemacht - 
natürlich war es zum diesem Zeitpunkt nicht bewohnt!!!






Bis zu meinem nächsten Urlaub sind es leider noch ein paar Wochen, deshalb hoffe ich, 
dass nun - endlich - auch ein bisschen Sommerstimmung hier in Hamburg aufkommt!!! 
Ein paar schöne Tage hatten wir ja schon, aber leider immer noch zu wenig, 
um den Garten in vollen Zügen zu geniessen.

Somit tröste ich mich nun mit einem letzten Dänemark Urlaubsfoto und wünsche Euch

Wilde Nelken - typisch für Dänemark


einen guten Wochenstart, und bis hoffentlich bald wieder!

- sollte wer mich vermissen, der findet mich übrigens auch auf Instagram -
(siehe Link rechts in der Spalte),

Eure Barbara










Freitag, 15. Mai 2015

Urlaub und mal wieder Zeit für dies und das

Urlaub ist doch was feines... und auch wenn ich nicht groß verreise, 
geniesse ich meine freie Zeit doch in vollen Zügen 
und komme endlich mal wieder dazu, meine angesammelten Bücher zu lesen 
und Sachen zu erledigen, für die sonst keine Zeit da war!




Gestern bin ich also erst mal zu dem Blumenhändler meines Vertrauens gefahren 
und habe mich mit wunderschönen Blumen für den Garten eingedeckt.



Töpfe bepflanzen, die richtige Position für den Topf aussuchen, 
das macht mir unheimlich Spaß und braucht auch so seine Zeit...

Erst auf dem Holzstuhl??? ...


Oder doch lieber auf dem Tisch????



Heute habe ich dann angefangen, meine Buchskugeln 
und einen Teil meiner Buchshecke zu schneiden, zu düngen 
und hinterher wieder die kleine nervigen Blätter aus den Fugen zu kratzen. 
Ihr könnt Euch sicherlich vorstellen, wie mein Rücken nun weh tut, aber was bin ich stolz... :)

Da ich noch so viel Rhabarber hatte, und ich davon nicht nur Marmelade kochen wollte, 
habe ich heute auch noch ein neues Rezept ausprobiert, 
und zwar habe ich es bei Instagram bei Donna Hay gefunden. 
Eigentlich sollten es Rhabarber-Crumble-Muffins werden, 
aber ich hatte keine Lust auf kleine Kuchen und deshalb habe ich den Teig 
einfach in eine quadratische Springform gefüllt, 
das tat dem Geschmack überhaupt keinen Abbruch!




Hier habe ich das Rezept für Euch noch mal auf deutsch:

Rhabarber Crumble Muffins
  • 300g Rhabarber, gewaschen, entfädelt und klein geschnitten
  • 1 Vanillestange
  • ½ cup (110g) Zucker
  • 1Teelöffel geriebene Orangenschale
  • ¼ cup (60ml) Orangensaft
  • 2½ cups (375g) Mehl
  • 1 cup (175g) brauner Zucker
  • 1 Teelöffel Zimt
  • 1 Teelöffel geriebenen Ingwer
  • 2 Eier, leicht verschlagen
  • 2 Teelöffel Vanilleextrakt
  • ½ cup (125ml) Buttermilch
  • ½ cup (125ml) Sonnenblumenöl
Streusel
  • ½ cup (75g) Mehl
  • 2 Esslöffel Zucker
  • 40g ungesalzene geschmolzene Butter
Den Ofen auf 180 Grad vorheizen.
Den Rhabarber, Vanillestange, Zucker, Orangenschale und Orangensaft in einem Topf erhitzen und ca. 6 Minuten bei kleiner Hitze weich kochen. Abkühlen lassen.
Für die Streusel das Mehl mit dem Zucker und der flüssigen Butter verrühren. Beiseite stellen.
In einer großen Schüssel das Mehl, Zucker, Zimt und Ingwer verrühren. Die Eier, Vanilleextrakt, Buttermilch und Öl beifügen und mit einem Messer alles vermengen bis alles miteinander verbunden ist.



Entweder den Teig nun in eine gefettete Muffinform füllen oder eine andere Springform verwenden. Den Rhabarber darauf füllen, anschließend die Streusel darauf verteilen.
Die Muffins ca. 20 Minuten backen, in der Springform hat der Kuchen ca. 40 Minuten gebacken.

Morgen geht es dann weiter im Garten und ab und zu werden wir sicherlich auch noch Ausflüge machen, aber davon dann mehr im nächsten Post!

Bis dahin erst mal liebe Grüße aus dem heimischen Garten :)




Eure Barbara



Samstag, 2. Mai 2015

Mit Rhabarber in den Mai

Erst Flohmarkt heute morgen und 
nun noch schnell einen Kuchen für die Lieben daheim gebacken, 
das war mein erholsamer 1. Mai Feiertag!



Auf dem Flohmarkt habe ich tolle Schätze für meine Töchter erstanden. Sie sammeln (genau wie ich) nun auch alte Eierbecher und heute hatte ich Glück und konnte 2 süsse Becher günstig für sie kaufen.



Dann noch ein paar schöne Taschenbücher, einen silbernen Teller für "Ichweissnochnichtwas", und ich bin zufrieden wieder nach Hause gefahren...

Da es ja nun Rhabarber überall in Hülle und Fülle zu kaufen gibt und mich in jedem Kochmagazin leckere Rezepte anlachen, habe ich heute - na Ihr habt es bestimmt schon erraten ! - für uns einen Rhabarberkuchen nach eigener Kreation  gebacken:



Schneller Rhabarbarkuchen

Zutaten:

750 g Rhabarber
80 g Zucker
250 g Margarine
200 g Zucker
4 Eier
300 g Mehl
2 TL Backpulver
1 Prise Salz
100 ml Orangensaft

Eine Springform mit Backpapier auslegen. Den Backofen auf  Umluft 160 Grad vorheizen.

Die Schale vom Rhabarber abziehen, in kleine Stücke schneiden 
und mit 80 g Zucker bestreut einige Minuten einziehen lassen.

Die Margarine und den Zucker mit einem Mixer cremig rühren. 
Die Eier nach und nach dazu geben.

Mehl, Backpulver und Salz vermischen und 
mit dem Orangensaft kurz unter den Teig rühren.

Den Teig in die vorbereitete Springform füllen. 
Die klein geschnittenen gezuckerten Rhabarberstückchen auf dem Teig verteilen, 
etwas andrücken.

Kuchen im vorgeheizten Backofen ca. 50 Minuten backen,
eventuell etwas länger (mit Stäbchenprobe testen, ob der Kuchen noch flüssig ist!).
Apfelkuchen abkühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben.

Der Kuchen ist sehr locker und durch den Orangensaft schön saftig.




ENJOY!