Montag, 8. Dezember 2014

Schokoladenkuchen

Eine Freundin brachte mir letztens die "Landlust" mit. Welche Freude, als ich darauf das kleine Beiheft sah mit den leckersten Backrezepten, die mich sogleich an glückliche Kindertage erinnerten!

Nusskuchen wie Oma ihn backte, Marmorkuchen wie meine Mutter ihn immer zubereitet und schließlich Schokokuchen, den ja wohl wirklich jedes Kind gerne mag, oder?




Letzteren habe ich letzte Woche ausprobiert und für gut befunden - so gut, dass ich ihn hier für Euch aufgeschrieben habe...


Schokoladenkuchen

Ihr braucht dafür:

200 g dunkle Schokolade (mind. 50 % Kakaoanteil)
200 g Butter
200 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
4 Eier
200 g gemahlene Mandeln
3 gehäufte EL Mehl
1 gehäufter TL Kakao
3 gestr. TL  Backpulver
1/2 TL Zimt
Puderzucker zum Bestäuben

So bereitet ihr den Kuchen zu:

Die Schokolade mit der Butter im heißen Wasserbad schmelzen, etwas abkühlen lassen. 
Den Backofen auf 175 Grad Umluft vorheizen. Form einfetten oder mit Backpapier auslegen.
Zucker, Vanillezucker, Salz und Eier nacheinander unter die Schokoladenmasse heben, 
Mandeln unterrühren. Mehl, Kakao, Backpulver und Zimt mischen und kurz unterrühren. 
Den Teig in die Backform füllen und ca. 50 Minuten backen. 
Den ausgekühlten Kuchen mit Puderzucker bestäuben.




Schaut doch wirklich sehr lecker aus, oder?

Lange hat er jedenfalls nicht bei uns gehalten..., aber das war auch ok,
denn am Wochenende habe ich mit meiner Tochter wieder gebacken,
dieses Mal 6 verschiedene Plätzchensorten. So richtig mit viel Kerzen,
Musik und guter Stimmung! Davon aber mehr beim nächsten Mal ...

Liebe Grüße,

Eure Barbara



Samstag, 29. November 2014

Es weihnachtet...

Am Mittwoch waren wir in Lüneburg,



eine süsse kleine Universitätsstadt südlich von Hamburg mit einer bezaubernden Altstadt, 
Kopfsteinpflaster und schönen Häusern mit vielen tollen Geschäften! 



Und, was ich besonders schön finde, der Weihnachtsmarkt war eröffnet, 
klein und gemütlich auf dem Rathausmarkt.


Natürlich habe ich meine ersten Mutzenmandeln gegessen, 
so herrlich frisch und warm, klebrig und süss, und soooo lecker!



und meinen ersten Punsch getrunken ... dieses Mal kein Glühwein, 
den mag ich nämlich gar nicht so gerne, aber er gehört halt immer dazu, 
sondern einen Bratapfelpunsch, oberlecker, mit kleinen Apfelstückchen.




Abends kehrten wir noch in einem sehr gemütlichen Gasthaus ein
- "Zum alten Brauhaus" - 
wo wir zarte Rinderfiletspitzen mit Bratkartoffeln aßen, sehr zu empfehlen!




Das hübsche Café "Zeitgeist" habe ich leider zu spät entdeckt, 
das sieht sehr gemütlich aus, 
aber das habe ich mir schon für meinen nächsten Besuch in Lüneburg vorgemerkt...




Also, Lüneburg, das war nicht das letzte Mal hier,




es war ein sehr schöner Tag!

Sonntag, 9. November 2014

Schätze vom Flohmarkt und aus der Küche

Bei dem sonnigen Wetter gestern hattte ich mal wieder so richtig Lust auf Flohmarkt, 
und da samstags ja immer Schanzenflohmarkt ist, 
ging es deshalb in die City, genauer gesagt zur Feldstraße!

Vorab aber erst mal in die neu eröffnete Rindermarkthalle,
ein überdachter Wochenmarkt mit festen Ständen, einkaufen im Industriestil, 
ausgefallen und echt schick! 




Es gibt dort einen Biomarkt, einen sehr großen Edeka, 
viele besondere Stände, kleine Restaurants, alles in netter Atmosphäre. 
Wenn ihr mehr wissen wollt, schaut doch mal hier: (click).

Auf der anderen Seite ist der Schanzenflohmarkt, immer samstags von 8 bis 16 Uhr! 
Der Flohmarkt ist mittlerweile kein Geheimtipp mehr. 
Im Sommer ist er überlaufen von Touristen und dementsprechend teuer, 
aber dennoch mag ich die Stimmung dort sehr und eigentlich finde ich immer etwas: 
Meine Tochter hat eine süsse Zuckerdose erstanden 



und ich einen alten Teller für meine Sammlung.




Zuhause habe ich dann noch ein neues Rezept ausprobiert.
Es gab eine Süßkartoffel-Walnuss-Tarte.



Auf Instagram hatte ich es ja bereits gepostet,
hier folgen weitere Fotos und das Rezept.



Süßkartoffel-Walnuss-Tarte

Für den Teig:
250 g Mehl
100 g Frischkäse
100 g weiche Butter
1 Eigelb
Salz

Für den Belag:
100 g Walnüsse
400 g Süßkartoffeln
5 Stiele Petersilie
3 Eier
150 g Sahne
50 g Gorgonzola
Pfeffer

So geht's:
Mehl mit Frischkäse, Butter, Eigelb und Salz zu einem glatten Teig verarbeiten.
Eine Tarte-Form (28 cm) fetten und mit Mehl ausstäuben. 
Mürbeteig auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwas größer als die Form ausrollen. 
Form damit auskleiden und dabei einen Rand hochziehen. 
Teig in der Tarte-Form im Kühlschrank kühlen.

Backofen auf 200 Grad (Umluft 180) vorheizen. 

Nüsse hacken und in einer Pfanne ohne Fett rösten. 
Süßkartoffeln schälen, waschen, trocken tupfen und groß raspeln. 
Petersilie waschen, trocken schütteln, Blätter abzupfen und grob hacken.
Tarte-Boden mit Nüssen, Süßkartoffeln und Petersilie belgen. 
Eier, Sahne, Gorogonzola in Stückchen verrühren, pfeffern. 
Auf die Tarte gießen.
Im Backofen ca. 25 Minuten backen. 
Auf 150 Grad (Umluft 130 Grad) reduzieren und Tarte weitere 20 Minuten backen. 
Warm servieren, aber auch kalt schmeckt es sehr gut.




Ich fand die Tarte lecker, ist zudem noch vegetarisch, 
Mr. Tulla-and-Catie schmeckte es aber nicht so gut :(,
ihm war der Geschmack der Süßkartoffel in der Tat zu süss...
Für ihn gab es dann noch die schnelle Wurststulle :)

Morgen soll es wieder sonnig und mild werden.
Das ist vielleicht ein verrücktes Novemberwetter ....!

Geniesst es und viel Spaß morgen,

Eure Barbara

Freitag, 31. Oktober 2014

Verführung Stück für Stück

Kennt Ihr das? Ihr esst ein Stück Kuchen, und eigentlich seid Ihr schon satt.
Aber der Kuchen lacht Euch an, der Duft kommt Euch entgegen und 
Ihr habt noch den feinen Geschmack von Mandeln, Zimt und Apfel auf der Zunge...




Tja, so ähnlich hat mich heute dieser Apfelkuchen verzaubert 
und mich zu einem weiteren Stück verführt... 
(und wenn ich ehrlich bin, ich hätte auch noch ein weiteres gegessen, 
wenn ich nicht plötzlich an meine Figur gedacht hätte).

Kurz, dieses Rezept kann und will ich Euch nicht vorenthalten! 
Ich habe schon lange nicht mehr so leckeren Apfelkuchen gegessen...




Apfelkuchen mit Sahneguss und Mandelhaube

Zutaten:
350 g Mehl
260 g Zucker
2 Eier
300 g Butter
7-8 Äpfel
Saft und Schale von 1 Bio-Zitrone
250 g Sahne
100 g gehackte Mandeln
1/2 TL Zimt

Zubereitung:
Teig:
250 g Mehl mit 125 g Zucker, 1 Ei und 150 g kalter Butter verkneten.
Eine Springform mit Backpapier auslegen, Boden und Rand mit Teig auslegen,
Boden mit einer Gabel einstechen, Form 30 Minuten im Kühlschrank kühlen.

Füllung:
Äpfel schälen, in kleine Stücke schneiden, mit Zitronensaft mischen.
Äpfel abtropfen lassen und auf dem gekühlten Teig verteilen.
Ofen auf 175 Grad (Umluft 150 Grad) vorheizen.

Guss:
150 g Butter und 125 g Zucker cremig rühren. 1 Ei und Zitronenschale
unterrühren. 100 g Mehl unterheben. Sahne steif schlagen und unterziehen.
Sahneguss gleichmäßig auf den Äpfeln verteilen.
Übrigen Zucker (10 g) mit Mandeln und Zimt mischen und darüberstreuen.
Kuchen im vorgeheizten Ofen ca. 60 Minuten backen.

***

Wem das 2. Stück dann hinterher leid tut, 
dem empfehle ich einen herbstlichen Spaziergang durch den Wald. 
Wir waren vorher schon 2 Stunden unterwegs, 
deshalb konnte ich mit gutem Gewissen zuschlagen :).



Am Wochenende soll es hier bei uns ja noch mal so richtig schön werden
mit 19° Grad - unglaublich, das ist doch ein Wahnsinns-Wetter!!!

Dennoch wird es nachts schon sehr kalt, und da die Blüten sicherlich
bald den ersten Frostschock bekommen werden, habe ich mir
noch einige Hortensienblüten für die Vase abgeschnitten.


Die Farbe ist doch der Hammer, oder?


Geniesst es, wo immer Ihr auch seid, und wenn Ihr den Kuchen backen solltet, 
würde ich mich über ein Feedback freuen, ob er Euch auch so gut geschmeckt hat!

Liebe Grüße von Barbara